Sonntag, 23. Juli 2017

Hegauer Kegelspiel ( VIII )

" Hewensteig "


Vorletzte Etappe im Projekt " Hegauer Kegelspiel ". Für einen kurzen Sonntagnachmittagsspaziergang bietet sich der Hohenhewen ( 846m ) geradezu an. Der Wanderweg ist nur rund 6 Kilometer lang, mit deutlich über 350 hm ist der Anstieg aber durchaus knackig. Ideal also für einen kurzen, sportlichen Hatscher zwischendurch.

Ich starte am Parkplatz an der Almenhütte ( 566m ) etwas ausserhalb von Anselfingen ( 528m ). Steil geht es die ersten Meter hinauf, ich begehe den Weg im Gegenuhrzeigersinn. Der Weg lässt sich trotz der schweren Regenfälle der letzten Tage ganz gut begehen, nach nur einer halben Stunde bin ich schon auf dem Gipfelplateau und geniesse die tolle Aussicht vom Turm aus. Die Sicht reicht nicht ganz bis zum Schwarzwald, auch die Alpen sind nicht wirklich zu sehen. Der Hohenhewen ( 846m ) ist meiner Meinung nach einer der schönsten Hegauvulkane ! Ein kurzer Eintrag im Gipfelbuch, ein Schluck aus der Trinkflasche dann geht es auch schon weiter.

In südlicher Richtung am Gefällhof ( 619m ) vorbei, dann wieder nördlich durch das Naturschutzgebiet Hohenhewen - mit toller Aussicht auf den Hohenstoffeln ( 842m ) mit seiner beeindruckenden Nordflanke ! - zurück zum Ausgangspunkt. 


Fazit :


Kurzweiliger Spaziergang mit knackigem Anstieg, ideal für ne kurze Runde zwischendurch !




GPS - Track dieser Tour :


























Freitag, 21. Juli 2017

Hegauer Kegelspiel ( VII )

" Krebsbachputzer "


Mit Siebenmeilenstiefeln geht es durch das Projekt " Hegauer Kegelspiel ". Heute stand Etappe Sieben auf dem Programm, der " Krebsbachputzer ". Mit von der Partie wieder Arbeitskollegin Yvonne. Praktischerweise ging es dann auch gleich nach der Arbeit los. 

Wir starten am Parkplatz der bekannten Lochmühle Eigeltingen ( 498m ), und in westlicher Richtung geht es gleich, bei 35 Grad im Schatten, schweisstreibend die " Senge " hinauf und um den Reschberg ( 608m ) herum in`s Kohltal. Dann in nordöstlicher Richtung durch das Eichhölzle zum Schwedenkreuz ( 641m ). Von hier aus würde sich auch ein kurzer Abstecher zur sehenswerten Ruine Tudoburg ( 616m ) anbieten. Die haben wir beide auf früheren Wanderungen schon besucht und lassen sie heute aus. Mir ist einmal mehr unverständlich warum die Ruine nicht wenigstens als Wegvariante auf den Karten des Hegauer Kegelspiels ausgewiesen ist... Weiter über weitläufige Felder und Wiesen zu einem Rastplatz mit Panoramaliegen wo wir kurz pausieren. Über Habsnest und Dollenäckerweiter bis fast an den Ortsrand der Gemeinde Reute im Hegau ( 633m ) wo wir erstmals auf den Krebsbach treffen.  

Dem Krebsbach folgen wir nun auf der zweiten Hälfte der Wanderung. Das Krebsbachtal ist sicherlich der schönste Abschnitt des ansonsten recht unspektakulären Wanderwegs. Im wildromantischen Tal ist man auch der sengenden Hitze nicht so ausgesetzt wie auf der ersten Hälfte der Wanderung. Eine weitere kurze Pause machen wir am Rastplatz beim P.540, dann geht es in südlicher Richtung wieder zurück zur Lochmühle wo wir uns noch ein wenig die Tiere ( die Schweinevilla mit winzigen Ferkelchen, sooo herzig... ) ansehen. In der Lochmühle war ich zuletzt etwa 1986, es hat sich einiges verändert in den letzten drei Jahrzehnten... 

Die kurzweilige Wanderung lassen wir im empfehlenswerten Landgasthof Ritter inNenzingen ( 457m ) ausklingen. Ein gelungener Abschluss der heutigen Nachmittagswanderung !


Fazit :


Das Krebsbachtal und die Lochmühle sind die eigentlichen Highlights dieser mit knapp 13 Kilometern relativ langen Hegauwanderung. Der Weg selbst ist recht unspektakulär, eine tolle Zeit hatten wir natürlich trotzdem !




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Samstag, 15. Juli 2017

Hegauer Kegelspiel ( VI )


" Grenzgänger "


Und schon die nächste Etappe im " Hegauer Kegelspiel ". Heute stand der " Grenzgänger " auf dem Programm, mit über 12 Kilometern auch eine der längeren Etappen der Kegelspiel - Wanderwege im Hegau, bzw. im Grenzgebiet zur Schweiz am Rhein gelegen. 

Arbeitskollege & Kumpel Konrad war auch heute wieder mal mit von der Partie. So kam es auch, das die gut drei Stunden, inklusive einer ausgiebigen Kaffee- und Kuchenpause, sehr kurzweilig waren. An Highlights gab es auf dem Wanderweg selbst nicht so viel zu sehen. Wir starten in der Nähe der Bibermühle ( 400m ) auf Schweizer Gebiet. Es geht zunächst nach Norden, am Karollihof vorbei, biegen nach Westen ab und überqueren wieder die Staatsgrenze nach Deutschland. Nun an den Grenzsteinen entlang zum FFH GebietGottmadinger Eck, und an schönen Weinreben vorbei bis an den Ortsrand von Gailingen am Hochrhein ( 460m )

Nun hinab Richtung Rhein leider verläuft der Wanderweg keinen Meter direkt am Rhein entlang. Warum nicht, das ist mir unverständlich. Ein Abstecher bietet sich natürlich auf jeden Fall an, zumal man hier am Gailinger Rheinstrand, oder gegenüber in Diessenhofen, auch super baden kann ! ), und in östlicher Richtung zurück in den Wald und zurRheinhalde. Kurz vor der Bibermühle pausieren wir dann an einem Bänkle und geniessen einmal mehr den mitgebrachten Espresso und die Donauwellen - wahrlich ein Höhepunkt der Wanderung !

Nach insgesamt rund drei Stunden sind wir wieder zurück am Ausgangspunkt bei der Bibermühle. 


Fazit :

Ein paar Highlights ( zB ein Abstecher zum Rhein ! ) könnte diese Kegelspiel - Etappe schon noch vertragen... 
Wir hatten es trotzdem einmal mehr total lustig, ein toller Tag !


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Samstag, 8. Juli 2017

Hegauer Kegelspiel ( V )

" Hohentwieler "



Halbzeit im Projekt " Hegauer Kegelspiel ". Mit nur 7,5 Kilometern zählt der Wanderweg " Hohentwieler " zu den kürzerern Wanderwegen im Hegau. Um noch etwas länger unterwegs zu sein, und noch ein paar Höhenmeter dranzuhängen,  habe ich den Höhenzug Plören ( 571m ) auch noch besucht. 

Ich starte am Wanderparkplatz der Festung Hohentwiel und begehe den Weg im Uhrzeigersinn. Zunächst geht es um das Naturschutzgebiet Hohentwiel herum. Leider führt auch dieses Kegelspiel nicht direkt über die Ruinen des Hohentwiel ( kostet Eintritt ), und auch der Staufen ( 590m ), bzw. dessen Ruine, wird ausgespart. Wenn man noch nie hier war, sollte man diese beiden Ruinen auf jeden Fall noch besuchen. Ich belasse es heute jedoch beim Wanderweg und wähle zwischen Hohentwiel und Plören auch die ausgeschilderte " Wintervariante " des Wanderweges - und das bei deutlich über 30 Grad im Schatten...

Der Weg führt durch das Weingut Vollmayer und in westlicher Richtung am Schorenhofvorbei zum Plören. Nun in nördlicher Richtung über den Plören ( 571m ), und recht steil und abenteuerlich - bei Nässe ganz und gar nicht empfehlenswert ! - einen verwilderten, stellenweise fast zugewachsenen Pfad hinab und zurück in die Ortschaft Twielfeld ( 472m ). Ich komme wieder auf den offiziellen Wanderweg und umrunde den Staufen ( 590m ) ohne einen Abstecher zur Ruine zu machen - bereits 2010 war ich schon einmal hier.  

Über den Tunnel der A81 geht es nun, nach etwas mehr als zwei Stunden, zurück zum Parkplatz am Hohentwiel. Im Hotel - Restaurant Hohentwiel - sehr empfehlenswert ! - lasse ich die kurzweilige Wanderung bei bester Aussicht und leckerem Essen ausklingen.


Fazit :

Eher kurze aber abwechslungsreiche Hegau - Wanderung. Auf jeden Fall die beiden Ruinen auch noch besuchen, vor allem die Festung Hohentwiel lohnt sich natürlich !


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