Freitag, 28. Juli 2017

Hegauer Kegelspiel ( IX )

" Alter Postweg "


Am heutigen ersten Urlaubstag habe ich mich aufgemacht mit dem " Alten Postweg " die neunte, und damit auch letzte, Etappe im aktuellen Wanderprojekt " Hegauer Kegelspiel "anzugehen. Der alte Postweg ist unter Wanderern recht bekannt und auch geschichtlich interessant, tobte hier im Jahr 1800 auch die sogenannte Schlacht um Engen zwischen Frankreich und Österreich. 

Ich parkiere am Wanderparkplatz an der K6131 nahe der Alten Postweg Hütte ( 770m ). Bereits hier hat man eine wunderbare Aussicht auf die bekannten Hegauvulkane. In östlicher Richtung geht es zunächst am Bucherhof ( 796m ) vorbei zum Waldgebiet Haslenund den Weiherwiesen. Im Wald Brand biege ich in südlicher Richtung ab, und stehe kurz darauf am Napoleonseck ( 800m ), dem Gefechtsstand der französischen Truppen bei der Schlacht um Engen. Heute steht hier eine der Himmelsliegen von denen man nur schwer wieder hochkommt wenn man mal drauf liegt...

Nun weiter zum Bisberg ( 767m ), einem schönen Aussichtshügel ( als solchen auch auf Wanderwegweisern ausgewiesen... ) mit Kreuz den man aber offensichtlich nicht nicht mehr betreten darf. Ein schwer zu übersehendes Verbotsschild weist unmissverständlich darauf hin. Na ja, egal, ich war vor zwei Jahren mit Kumpel Konrad schon mal hier als noch kein Schild da war... Nun den Hohenrain hinauf und in westlicher Richtung wieder zurück zum Ausgangspunkt.   



Fazit : 

Kurzweilige Runde mit toller Aussicht ! 
Der Weg an sich ist recht unspektakulär aber gut zu begehen. 



GPS - Track dieser Tour :
























Sonntag, 23. Juli 2017

Hegauer Kegelspiel ( VIII )

" Hewensteig "


Vorletzte Etappe im Projekt " Hegauer Kegelspiel ". Für einen kurzen Sonntagnachmittagsspaziergang bietet sich der Hohenhewen ( 846m ) geradezu an. Der Wanderweg ist nur rund 6 Kilometer lang, mit deutlich über 350 hm ist der Anstieg aber durchaus knackig. Ideal also für einen kurzen, sportlichen Hatscher zwischendurch.

Ich starte am Parkplatz an der Almenhütte ( 566m ) etwas ausserhalb von Anselfingen ( 528m ). Steil geht es die ersten Meter hinauf, ich begehe den Weg im Gegenuhrzeigersinn. Der Weg lässt sich trotz der schweren Regenfälle der letzten Tage ganz gut begehen, nach nur einer halben Stunde bin ich schon auf dem Gipfelplateau und geniesse die tolle Aussicht vom Turm aus. Die Sicht reicht nicht ganz bis zum Schwarzwald, auch die Alpen sind nicht wirklich zu sehen. Der Hohenhewen ( 846m ) ist meiner Meinung nach einer der schönsten Hegauvulkane ! Ein kurzer Eintrag im Gipfelbuch, ein Schluck aus der Trinkflasche dann geht es auch schon weiter.

In südlicher Richtung am Gefällhof ( 619m ) vorbei, dann wieder nördlich durch das Naturschutzgebiet Hohenhewen - mit toller Aussicht auf den Hohenstoffeln ( 842m ) mit seiner beeindruckenden Nordflanke ! - zurück zum Ausgangspunkt. 


Fazit :


Kurzweiliger Spaziergang mit knackigem Anstieg, ideal für ne kurze Runde zwischendurch !




GPS - Track dieser Tour :


























Freitag, 21. Juli 2017

Hegauer Kegelspiel ( VII )

" Krebsbachputzer "


Mit Siebenmeilenstiefeln geht es durch das Projekt " Hegauer Kegelspiel ". Heute stand Etappe Sieben auf dem Programm, der " Krebsbachputzer ". Mit von der Partie wieder Arbeitskollegin Yvonne. Praktischerweise ging es dann auch gleich nach der Arbeit los. 

Wir starten am Parkplatz der bekannten Lochmühle Eigeltingen ( 498m ), und in westlicher Richtung geht es gleich, bei 35 Grad im Schatten, schweisstreibend die " Senge " hinauf und um den Reschberg ( 608m ) herum in`s Kohltal. Dann in nordöstlicher Richtung durch das Eichhölzle zum Schwedenkreuz ( 641m ). Von hier aus würde sich auch ein kurzer Abstecher zur sehenswerten Ruine Tudoburg ( 616m ) anbieten. Die haben wir beide auf früheren Wanderungen schon besucht und lassen sie heute aus. Mir ist einmal mehr unverständlich warum die Ruine nicht wenigstens als Wegvariante auf den Karten des Hegauer Kegelspiels ausgewiesen ist... Weiter über weitläufige Felder und Wiesen zu einem Rastplatz mit Panoramaliegen wo wir kurz pausieren. Über Habsnest und Dollenäckerweiter bis fast an den Ortsrand der Gemeinde Reute im Hegau ( 633m ) wo wir erstmals auf den Krebsbach treffen.  

Dem Krebsbach folgen wir nun auf der zweiten Hälfte der Wanderung. Das Krebsbachtal ist sicherlich der schönste Abschnitt des ansonsten recht unspektakulären Wanderwegs. Im wildromantischen Tal ist man auch der sengenden Hitze nicht so ausgesetzt wie auf der ersten Hälfte der Wanderung. Eine weitere kurze Pause machen wir am Rastplatz beim P.540, dann geht es in südlicher Richtung wieder zurück zur Lochmühle wo wir uns noch ein wenig die Tiere ( die Schweinevilla mit winzigen Ferkelchen, sooo herzig... ) ansehen. In der Lochmühle war ich zuletzt etwa 1986, es hat sich einiges verändert in den letzten drei Jahrzehnten... 

Die kurzweilige Wanderung lassen wir im empfehlenswerten Landgasthof Ritter inNenzingen ( 457m ) ausklingen. Ein gelungener Abschluss der heutigen Nachmittagswanderung !


Fazit :


Das Krebsbachtal und die Lochmühle sind die eigentlichen Highlights dieser mit knapp 13 Kilometern relativ langen Hegauwanderung. Der Weg selbst ist recht unspektakulär, eine tolle Zeit hatten wir natürlich trotzdem !




GPS - Track dieser Tour :