Samstag, 17. Juni 2017

Flügespitz ( 1701m ) & Leistchamm ( 2100m ) 



Heute sollte es - spät genug ! - zum ersten Mal im Jahr 2017 für uns wieder über die 2000 Meter Grenze gehen. Der Leistchamm ( 2100m ) sollte es sein, der westlichste Gipfel der Churfirstenkette. Von Arvenbüel ( 1272m ) aus ist der Gipfel gut zu erreichen. Und nebenbei wollte ich auch dem Flügespitz ( 1701m ) gleich noch einen Besuch abstatten. 

Wir parkieren im Parkhaus in Arvenbüel und machen uns auf auf den gut markierten Bergweg Richtung Leistchamm. 2 Stunden 50 Minuten steht auf einem der Wegweiser, und ich wundere mich noch das ich, trotz Abstecher auf den Flügespitz, letztendlich sogar eine knappe Stunde schneller war. Jedenfalls kommen wir gut vorwärts, jeder geht sein Tempo, die Alp Egg ( 1470m ) und Looch ( 1535m ) sind rasch passiert. Und, nach einem flotten, 20minütigen Abstecher auf den Flügespitz ( 1701m ) biegen wir am P.1663 in südlicher Richtung ab. Von nun an geht es den langgezogenen Bergrücken des Leistchamm hinauf. Gute 50 Höhenmeter werde ich von einem Rudel Ziegen begleitet das keine Anstalten macht aus dem Weg zu gehen :)

Der Bergrücken erinnert mich ein wenig an den Selun ( 2204m ) den ich allerdings im Winter mit Schneeschuhen bestiegen hatte. Deutlich schneller als damals am Selun erreiche ich nun den höchsten Punkt des Leistchamm ( 2100m ) und geniesse die wunderbare Aussicht. Zumindest nach Norden, denn im Süden halten sich die Wolken hartnäckig, vom Walensee ( 419m ) ist nichts zu sehen. Viele Berggänger sind unterwegs, einer lässt auch seinen Quadkopter fliegen der hier oben sicherlich spektakuläre Aufnahmen macht. 

Nach einer guten halben Stunde geht es an den kurvigen Abstieg. Auf- und Abstiegsweg sind nahezu identisch, und nach insgesamt nicht einmal vier Stunden bin ich wieder zurück in Arvenbüel ( 1272m )


Fazit :

Eine Churfirstenwanderung wie sie im Buche steht, und dazu noch bei erstklassigem Wetter ! Leider ohne Aussicht nach Süden... 


GPS - Track dieser Tour :

























Freitag, 16. Juni 2017

Hegauer Kegelspiel ( IV )

" Albertine Steig "


Heute waren Yvonne und ich einmal mehr im Hegau unterwegs, Teil Nummer Vier im " Hegauer Kegelspiel " stand auf dem Programm, der " Albertine Steig ". Eigentlich hätte es dem Namen nach genauso gut der " Grenzgänger " sein können, denn auch hier sind wir einen guten Teil in der Schweiz unterwegs. 

Wir starten am Wanderparkplatz an der Hittisheimer Strasse bei Bohlingen ( 412m ). Den muss man auch kennen, besonders gut ausgeschildert ist er jedenfalls nicht. In südwestlicher Richtung geht es nun, immer ansteigend, durch den Wald hinauf zum Rastplatz Maria Tann ( 620m ). Nun folgen wir der Grenze, immer ein Bein in Deutschland, das andere in der Schweiz, zum Herrentisch ( 682m ) der eine wunderbare Aussicht auf die Hegauvulkane bietet. Der schmale Pfad lässt sich super begehen, und wir wundern uns noch wie steil der Berg hin nach Norden abfällt. An der Chroobachhütte ( 680m ) biegen wir nach Süden ab, passieren wenig später das Hirschbrünnele ( 655m ) und sind nun " komplett " in der Schweiz unterwegs. 

Nun in östlicher Richtung via Hofgut Oberwald ( 603m ) und Unterwald ( 585m ) nach Ober Schrotzburg ( 660m ). Zurück in Deutschland pausieren wir kurz an einer Infotafel die uns nahebringt um wen es sich überhaupt bei der Albertine Schuhmacher gehandelt hat. Sehr interessant ! Auf einen kurzen Abstecher hinauf zur ehemaligen Schrotzburg ( 691m ) von der, bis auf eine Mauer, allerdings nicht mehr viel zu sehen ist. Nun, in nördlicher Richtung, einen Kreuzweg entlang, wieder den Berg hinab, und über einen Feldweg zurück zum Parkplatz. In der - sehr empfehlenswerten ! - Burggaststätte Rosenegg ( " kumm uffi, kasch abbi luege ! " ) lassen wir die Wanderung gemütlich ausklingen. 



Fazit :

Kurzweilige Grenzwanderung die vor allem im ersten Teil auf dem Herrentisch überzeugt. Schöne Aussicht in den Hegau !




GPS - Track dieser Tour :












































Samstag, 10. Juni 2017

Hegauer Kegelspiel ( III )

" Wannenbergtour "


Wanderung Nummer Drei im aktuellen Projekt " Hegauer Kegelspiel ". Heute sollte die " Wannenbergtour " an der Reihe sein, mit nicht einmal 10 Kilometern eine der eher kurzen Wanderungen im Hegau ohne Anforderungen. Ideal um sich mal am morgen die Beine zu vertreten. 

Ich starte an der L224 am Nesselbach zwischen Watterdingen ( 627m ) und Tengen ( 614m ). Nicht gerade ideal um die Wanderung zu beginnen, denn eine Parkbucht, die ich bei der Planung als Ausgangspunkt ins Auge gefasst hatte, ist eigentlich gar keine... Ein Plätzchen für den Wagen ist trotzdem rasch gefunden, und es geht in nördlicher Richtung immer dem Nesselbach folgend durch das Rohrertal. Zunächst im Wald, dann über Wiesen geht es ansteigend zum FFH - Gebiet Hegaualb. Nun in westlicher Richtung zum Johann - Hahnloser - Platz ( 778m ), einem schönen Aussichtspunkt mit Bänken, Schutzhütte und Grillmöglichkeit. Hier hat man eine wunderbare Aussicht auf weitere Hegauvulkane und zum Bodensee, sicher ein Highlight des Wanderwegs. Ein Teil der Wanderung verläuft nun auch auf dem Querweg Freiburg - Bodensee, und, für Fernwanderer sicher interessant, sogar auf dem E1 Schweden - Umbrien

In südlicher Richtung geht es weiter zum Wannenberg ( 760m ), dem Namensgeber der Tour. Der Weg führt um den Berg herum, und ich war 2015 bereits oben, aus dem Grund lasse ich den sonst üblichen Abstecher zum höchsten Punkt heute mal aus. Auf einem Bänkle wird, mit Aussicht auf das schmucke Tengen ( 614m ) noch kurz pausiert, dann geht es auch schon wieder zurück zum Ausgangspunkt an der L224


Fazit : 

Kurze, unspektakuläre Wanderung mit wenigen nennenswerten Highlights. 
Einzig das schöne Panorama am Johann - Hahnloser - Platz wusste zu überzeugen und lädt zum Verweilen ein !


GPS - Track dieser Tour :