Samstag, 5. Dezember 2015

Klingelefelsen ( 1275m )


Mit dem Klingelefelsen ( 1275m ) wollte ich heute noch einen Gipfel nachholen der mir im längst beendet geglaubten " 1200er - Schwarzwald " - Projekt durch die Lappen gegangen war. Matze ( frmat ) hatte ihn Mitte November besucht und erstmals einen Tourenbericht dazu verfasst. Ich wollte dieses Wochenende mal wieder mit dem Zelt raus, und so war klar wohin mich die Reise führen sollte.

04.12.2015

Nach der Arbeit rasch in den Schwarzwald, am Schluchsee vorbei, und hinauf zur Passhöhe der L146, dem Parkplatz Äulener Kreuz ( 1138m ). Das Wetter eher bescheiden, aber egal, Hauptsache raus an die frische Luft ! Auf dem Waldweg geht es an den bereits besuchten Silberfelsen ( 1277m ) und Kapellenkopf ( 1273m ) vorbei, und nach einer kurzen querfeldein - Einlage stehe ich auf dem Klingelefelsen ( 1275m ) - und damit nun endlich auf dem letzten noch offenen 1200er im Schwarzwald ! Etwas unterhalb vom höchsten Punkt, auf einer halbwegs ebenen Fläche, stelle ich das Zelt auf und lasse mir das mitgebrachte Nachtessen schmecken.

05.12.2015

Am nächsten Morgen fällt mir das Aufstehen schwer. Zu gemütlich ist es im warmen Schlafsack ! Gegen 10 Uhr ist es aber soweit, das Zelt wird abgeschlagen, Frühstück gemacht, und gegen 11 Uhr schliesslich mache ich mich an den Rückweg. Zunächst wandere ich zum Aussichtspunkt Köpfle ( 1147m ) - wo es leider nichts wird mit der erhofften Aussicht. Dichter Nebel hängt noch über dem Menzenschwander Tal. Erst kurz vor meinem Ausgangspunkt am Äulener Kreuz reisst der Nebel endlich auf und blauer Himmel ist zu sehen. Rund 45 Minuten nach dem Aufbruch bin ich wieder zurück am Parkplatz und mache mich an die Rückfahrt.


Fazit :

Trotz Schmuddelwetter - und null Aussicht - eine kurzweilige und schöne Biwaktour ! 


Fotos & GPS - Track dieser Tour :
























Samstag, 28. November 2015

Fünf - Gipfel - Tour im Kanton Zürich


Erstmals in diesem Jahr war ich wieder mit Oli - TeamMoomin - unterwegs. Ihm fehlten bei Winterthur und Zürich noch fünf Gipfel um sein Kantonsprojekt ZH zu beenden, und da war es doch klar das ich mitkomme um das Projekt erfolgreich abzuschliessen !

Chomberg ( 644m )

Wir starten am Ortsrand von Dättnau um den ersten der fünf Hügel, den Chomberg ( 644m ) in Angriff zu nehmen. Es ist kalt und es schneit, wir legen also die Regenkleidung an und werden sie den ganzen Tag anbehalten. Die ersten Höhenmeter sind schnell gemacht, über ein T1 kommen wir hier nicht hinaus. Per GPS steuern wir den höchsten Punkt des Chomberg ( 644m ) an der mitten im Wald liegt.

Eschenberg ( 591m )

Nach einem kurzen Transfer an den Ortsrand von Winterthur starten wir zum zweiten Ziel heute, den Eschenberg ( 591m ). Hier freuen wir uns auf den Aussichtsturm ( auch wenn die Sicht nun wirklich mehr als bescheiden ist... ), und wir wollen dem Wildpark auf dem Eschenberg auch noch einen Besuch abstatten. Auf dem Aussichtsturm angekommen weht ein eisiger Wind, es ist mehr als ungemütlich. Trotzdem ist es einfach wunderbar draussen zu sein und wir haben eine Menge Spass. Schönwetterwandern kann ja jeder... :) Am Wildpark versagt mir plötzlich die Kamera, bzw. das Handy, und ich kann erst später bei Zürich wieder weitere Bilder machen. Nach einer Runde von rund 4,5 Kilometern sind wir wieder am Auto.

Chäferberg ( 582m )

Nun steht eine kurze Fahrt nach Zürich an. Wir parkieren am Ortsrand von Oerlikon und schlendern gemütlich am Tessin Grotto und dem Spielplatz vorbei zum höchsten Punkt des Chäferberg ( 582m ). Der liegt laut Topokarte übrigens hinter dem Spielplatz auf einer kleinen Kuppe im Wald. Auf gleichem Weg wieder zurück und auf zum nächsten Hügel !

Zürichberg ( 676m )

Der kürzeste Anstieg heute. Vom Sustenberg aus wandern wir am Schlachtendenkmal vorbei querfeldein zum höchsten Punkt des Zürichberg ( 676m ). Hier war ich vor vier Jahren schon einmal, auch damals in einem kalten Monat, im Februar, nur ohne Schnee. Mit nur 1,12 Kilometern ist dies die kürzeste Etappe der heutigen " Gipfelsammlung ".

Adlisberg ( 701m )

Unweit des bekannten Grandhotel Dolder startet unser letzter Hatscher für heute, und damit auch der letzte noch offene Gipfel in Oli`s Kanton ZH - Projekt. An der Eisbahn Dolder vorbei, und entlang der Bahnschiene, geht es hinauf zum Loorenkopf, dem höchsten Punkt des Adlisberg ( 701m ) - auch der höchste Punkt unserer heutigen Etappenwanderung. Damit haben das Moomin und Oli sämtliche Gipfel im Kanton bestiegen - Freude herrscht !  Immer wieder schön wenn man ein Projekt erfolgreich abschliesst !

Wir schlendern zurück, fahren in die Stadt und lassen den Tag gemütlich in einem Restaurant ausklingen.


Fazit :

Kurzweilige Gipfelsammelrunde bei Schmuddelwetter. 

Hat wieder Spass gemacht, Oli, bis zur nächsten Tour ! 
Wir werden auch 2016 wieder unterwegs sein, ganz sicher !


Fotos & GPS - Track dieser Tour :
































Samstag, 14. November 2015

Farrenberg ( 820m ) & Dreifürstenstein ( 854m )



Endlich hatten Konrad, Kotti, sein lustiger Mischlingshund Gipsy ( ich hoffe ich habe den Namen richtig geschrieben... ) und ich wieder die Zeit gefunden eine Wanderung auf der Schwäbischen Alb zu machen ! Als Ziel der Tour wählte ich den Farrenberg ( 820m ) bei Mössingen ( 477m ), und einen Teil des Dreifürstensteig mitsamt dem Dreifürstenstein ( 854m ) und seiner tollen Aussicht auf Berg und Burg Hohenzollern ( 855m )

Beim Sportplatz Talheim starten wir die Wanderung und steuern unser erstes Ziel an, die Ruine Andeck ( 780m ) am östlichen Ende des Farrenberg. Leider ist die Burg wohl komplett geschliffen, wir finden jedenfalls keine Mauerreste oder ähnliches. Lediglich eine Infotafel in der Nähe das ehemaligen Standorts erklärt die Geschichte der Burg. Wir überqueren das Segelfluggelände Farrenberg, nähern uns der Albkante auf der Westseite des Plateaus und geniessen die tolle Aussicht auf Mössingen und Co. Am höchsten Punkt des Farrenberg ( 820m ) vorbei geht es dann hinab Richtung Bergrutsch Hirschkopf. Auf der Südseite des Farrenberg müssen wir einen weiteren Bergrutsch umgehen und teilweise querfeldein absteigen. Erstaunlich wie rutschig und labil hier die Hänge sind !

Das Gebiet am Mössinger Bergrutsch ( 796m ), der hier 1983 stattfand, ist ebenso beeindruckend wie beängstigend. Auf dem Hirschkopf angekommen wandert man immer an der Hangkante entlang die teilweise unterwölbt ist. Tiefe Risse und Furchen auf dem Waldboden lassen den Schluss zu, das hier über kurz oder lang noch viel mehr Material den Berg hinabstürzen wird... Ein Kilometer noch Richtung Westen, und wir erreichen den Aussichtspunkt Dreifürstenstein ( 854m ) der einen wunderbaren Blick auf Burg Hohenzollern ( 855m ) bietet. In der Schutzhütte pausieren wir ausgiebig und lassen und Vesper, Kaffee & Kuchen schmecken.

Nach der Pause wandern wir auf dem Rücken des Hirschkopf wieder zurück, steigen ins Tal ab, und erreichen nach insgesamt etwa viereinhalb Stunden wieder unseren Ausgangspunkt, den Sportplatz Talheim.



Fazit :

Kurzweilige, wunderbare Plaisirwanderung mit drei tollen Wanderkollegen. 

Wir hatten wieder viel zu lachen ! 


Fotos & GPS - Track dieser Tour :

http://www.hikr.org/tour/post101976.html 


























Samstag, 31. Oktober 2015

- Kurzbericht -


Birkenkopf ( 511m )


" Monte Scherbelino "

Kurzer Spaziergang zum Trümmerberg Stuttgarts



Strecke  :  1,89 Kilometer

Höhenmeter gesamt :  56 hm

Dauer  :  ca. 45 Minuten



Fotos & GPS - Track dieser Tour :

http://www.hikr.org/tour/post101311.html 





















Samstag, 24. Oktober 2015

Niderbauen Chulm ( 1923m ) & Gütsch ( 1884m ) 



Nach einiger Zeit mal wieder am Vierwaldstättersee unterwegs. Die Wettervorhersage versprach Sonne, und sie sollte Recht behalten. Eine kurze, aussichtsreiche Plaisirtour sollte es sein, und so fuhren wir morgens nach Emmetten zur Luftseilbahn Niederbauen und gondelten hinauf zur Bergstation ( 1570m ).

Auf dem gut ausgeschilderten Weg zum Niderbauen Chulm ( 1923m ) waren die Softshelljacken dann schnell zu warm und wurden ausgezogen - herrliches Wetter ! Zum Wegverlauf braucht man nicht viel sagen, das Ziel liegt fast permanent vor Augen, man kann sich kaum verlaufen. In der schattigen Nordflanke des Nebengipfels Gütsch ( 1884m ) liegt etwas Schnee, der Weg ist aber gut zu begehen. Nach kurzer Zeit erreichen wir den Niderbauen Chulm ( 1923m ) und geniessen die spektakuläre Aussicht auf den Vierwaldstättersee ( 434m ) und die umliegenden, höheren Berge die schon eingeschneit sind. Über dem Reussdelta liegt ein zarter Nebelschleier der sich nur langsam auflöst, ein tolles Bild !  Das schöne Wetter und der kurze Zustieg lockt etliche Berggänger, es herrscht ein reges Kommen und Gehen. Wir geniessen das schöne Herbstwetter, machen Fotos und legen uns in die Sonne.

Nach einer ausgiebigen Pause geht es dann weiter zum Gütsch ( 1884m ), dem kaum selbstständigen Nebengipfel des Chulm. Es geht querfeldein durch die verschneite Nordflanke - wahrlich eine alpinistische Herausforderung... Ebenso direkt steigen wir dann südlich ab Richtung P.1624, dann auf dem Weg via Äbnet ( 1588m ) wieder zurück zur Bergstation Niederbauen ( 1570m ) wo zwischenzeitlich der Flugbetrieb von etlichen Gleitschirmpiloten aufgenommen wurde.

Auf der Terrasse lassen wir dann die kurze Plaisirtour mit einem feinen Z`Mittag ausklingen. Ich kann an dieser Stelle auf jeden Fall den Espresso und den pikanten Flammkuchen empfehlen - sehr lecker !



Fazit :

Kurzweilige Plaisirtour auf einen wunderbaren Aussichtsgipfel ! 
Aufgrund der kurzen Wege auch noch gut am Nachmittag zu machen ! 



Fotos & GPS - Track dieser Tour :

Samstag, 3. Oktober 2015

Wasserfallsteig Bad Urach 



Auf der Schwäbischen Alb gibt es immer viel zu entdecken, und besonders im östlichen Teil davon war ich noch so gut wie nie unterwegs. Höchste Zeit das zu ändern ! Vor einiger Zeit hatte ich in einem Werbeprospekt vom Wasserfallsteig bei Bad Urach ( 463m ) gelesen, und den wollte ich mir nun mal ansehen.

Meine Route unterscheidet sich aber ein wenig vom offiziellen Steig, denn ich wollte den Runden Berg ( 711m ) und auch den Schlossberg ( 692m ) samt sehenswerter Ruine Hohenurach natürlich auch gleich noch besuchen. Ausgangspunkt ist der gebührenpflichtige Wanderparkplatz Maisental ( 450m ). Der sollte sich im Laufe des Tages ( schönes Wetter + Feiertag = viele Leute ) noch ordentlich füllen. Um 10 Uhr geht es los, am Gestütshof Güterstein ( 495m ) vorbei geht es hinauf zum Gütersteiner Wasserfall ( 630m ). Weiter auf Forstwegen, dann über einen schmalen Sattel zum Runden Berg ( 711m ). Von den frühen Siedlungsspuren, und auch einer Burg die es hier wohl mal gegeben hat, ist leider nichts mehr zu sehen. Darauf weist nur eine interessante Infotafel hin.

Eine kurze Trinkpause, dann hinauf auf die Albhochfläche, und an der Albkante entlang zum Camerestein( 742m ). Was für eine traumhafte Aussicht ! Hier ist gleichzeitig auch der höchste Punkt der heutigen Wanderung erreicht. Nun wieder bergab, und bestens ausgeschildert zum Uracher Wasserfall ( 610m ) der sich spektakulär rund 37 Meter hinab ins Maisental ergiesst. Am Restaurant oberhalb vom Wasserfall herrscht ein reges Treiben, die halbe Welt scheint heute auf den Beinen zu sein.

Nun geht es ein Stück durch das Maisental, und durch den Wald hinauf zur Ruine Hohenurach auf dem Schlossberg ( 692m ) - ein weiteres Schmankerl auf der Wanderung ! Die Ruine ist recht weitläufig, es gibt viel zu entdecken. die tolle Aussicht auf Bad Urach ( 463m ) und Umgebung lädt zu ausgiebigen Pausen ein. Ich will auch noch die Felsengrotte ( 660m ) unterhalb der Ruine aufsuchen, und mache mich wieder auf den Weg. Der Pfad zur Höhle ist nicht leicht zu finden und auch nicht besonders viel begangen. Der auf der Topokarte eingezeichnete Pfad ist jedenfalls schon ziemlich zugewachsen. Ich habe eine Taschenlampe dabei und sehe mir jeden Winkel der Höhle genau an. Danach durch das Unterholz wieder zur Ruine, und auf dem normalen Wanderweg ins Maisental und zurück zum Parkplatz.



Fazit :

Tolles Wetter, abwechslungsreiche Wanderung mit Wasserfällen, Höhle, Ruine und Hügeln - super ! 




Fotos & GPS - Track dieser Tour :

http://www.hikr.org/tour/post100179.html 

























































Sonntag, 27. September 2015

Nellenburg - Sonntagsrunde



Etwas die Beine vertreten am Sonntagvormittag. Weit wollte ich nicht fahren, und so zog es mich in das nahe Stockach ( 491m ) unweit vom Bodensee. Ich wollte die Ruine Nellenburg ( 613m ) aufsuchen, drei Hügel mitnehmen ( " besteigen " wäre jetzt etwas zu hoch gegriffen... ), und auch mal bei den Nenzinger Hünengräbern ( 568m ) vorbeisehen.

Von Stockach aus geht es gut ausgeschildert und rasch hinauf zur Ruine Nellenburg ( 613m ). Am ehemaligen Gasthaus Nellenburg ( geschlossen seit 2010 ) vorbei führt ein Weg zur Ruine. Bis auf ein paar Mauerreste ist von der Burg leider nichts mehr erhalten. Eine Infotafel am Wegrand erklärt die Geschichte der Ruine. Zurück zum Gasthaus, und querfeldein zum unspektakulären, höchsten Punkt des Nellenburger Berges ( 624m ) - dem Hausberg von Stockach.

Nun in westlicher Richtung bergab, an der Anselm - Gutmann - Hütte ( 545m ) vorbei, und wieder aufwärts zum höchsten Punkt des Braunenberg ( 601m ). Abgesehen von der einen oder anderen Querfeldein - Passage ist die ganze Wanderung fast schon kinderwagentauglich und kommt über ein T1 nicht hinaus. Nun wandere ich auf Asphalt hinab zum Hofgut Braunenberg ( 554m ), und an der weitläufigen Pferdekoppel vorbei zum letzten Ziel des Tages. In der Karte hatte ich die " Hünengräber " entdeckt zu denen es mich jetzt zieht.

Laut GPS bin ich an der richtigen Stelle. Im wilden, stachleigen Gestrüpp suche ich jedoch eine Weile vergeblich nach den ( keltischen ? ) Hügelgräbern und gebe schliesslich auf. Der Umweg hat sich leider nicht gelohnt... Auf dem Rückweg nehme ich den wenig selbstständigen Hügel Stein ( 601m ) noch mit, bevor ich nach rund drei Stunden wieder in Stockach bin.

Infos zum Hofgut Braunenberg. Eine tolle Einrichtung wie ich finde :

http://www.hofgut-braunenberg.com/



Fazit :

Kurzweiliger Sonntagsspaziergang bei tollem Herbstwetter ! 



Fotos & GPS - Track dieser Tour :































Samstag, 12. September 2015

Albishorn ( 909m ), Bürglen ( 915m ) 
& Hochwacht ( 878m )



Unsere heutige Plaisirwanderung führte uns ins Zürcher Umland, genauer gesagt zur Albiskette. Eine kurzweilige, einfache Wanderung musste her. Einfach ein wenig die Beine vertreten an der frischen Luft.

Etwas ausserhalb der kleinen Ortschaft Tüfenbach ( 698m ) parkieren wir den Wagen, und machen uns auf den Weg zum Albishorn ( 909m ). Die Schwierigkeiten übersteigen nie die T1, lediglich an der Ruine Schnabelburg ( 861m ) wird es kurz etwas steiler - T2. Am Gipfelrestaurant auf dem Albishorn ( 909m ) angekommen pausieren wir länger, die Aussicht auf den nahen Zürichsee ( 406m ) ist einfach wunderbar !

Immer den Grat entlang, meist im Wald, geht es weiter zum höchsten Punkt der Albiskette, auf den Bürglen ( 915m ). Dann hinab in die Schnabellücke ( 804m ) und steil hinauf zur Ruine Schnabelburg ( 861m ). Auch hier natürlich ein Fotostop, und wenige Minuten später erreichen wir den spektakulären hölzernen Aussichtsturm auf dem Hochwacht ( 878m ). Der Turm ist über 33 Meter hoch ( die Aussichtsplattform liegt in 30 Metern Höhe ) und wurde 1978 fertiggestellt. Was für eine wunderbare Aussicht ! Ein Aufstieg auf den Turm lohnt auf jeden Fall !

Nach einer weiteren kurzen Pause wandern wir via Pfisterboden zurück nach Tüfenbach ( 698m ). Nach etwas über drei Stunden ( ausgiebige Pausen natürlich inklusive... ) sind wir wieder zurück am Ausgangspunkt.



Fazit :

Wunderbare und kurzweilige Plaisirwanderung ohne Schwierigkeiten !



Fotos & GPS - Track dieser Tour :

































Samstag, 22. August 2015

Punta Giordani ( 4046m ) & 
Corno del Camoscio ( 3026m )



Wie es der Punta Giordani ( 4046m ) auf die Liste der UIAA - 4000er geschafft hat ist mir ehrlich gesagt ein Rätsel, handelt es sich bei dem kleinen Felssporn doch eigentlich nur um einen Gratausläufer der deutlich selbstständigeren Vincentpyramide ( 4215m ). Bei meinen Touren im Monte Rosa - Gebiet in den letzten Jahren wollte ich das Gipfelchen noch jedesmal mitnehmen, geklappt hat es aber letztendlich nie. Nun sollte der Giordanispétz jedoch das Hauptziel sein, und so reiste ich bereits zum vierten mal nach Alagna Valsesia ( 1190m ).

21.08.2015

Von Alagna aus nehmen wir zunächst die Gondel hinauf zum Passo dei Salati ( 2962m ). Von hier aus ist es ein Katzensprung zum höchsten Punkt des Corno del Camoscio ( 3026m ) - die mit Abstand kürzeste Tour auf einen 3000er die wir je gemacht haben... Auf der Südseite, ein paar Meter unter dem höchsten Punkt, finden wir ein halbwegs ebenes Plätzchen für das Zelt. Das Häuschen steht bald, die Gipfelrucksäcke werden gepackt, und wir machen uns auf den Weg zur nächsten Gondeletappe. An der Punta Indren ( 3275m ) legen wir die Steigeisen an und machen uns auf den Weg zum Giordanispétz. Zunächst kommen wir ganz gut voran. Je höher wir jedoch kommen, und je länger wir unterwegs sind, wird der Schnee sulziger, das Vorwärtskommen mühsamer. Die meisten Seilschaften sind schon am Abstieg, wir wühlen uns mühsam den Berg hinauf.

Auf etwa 3750m beschliesst stygyse nicht mehr bis zum Gipfel weiterzugehen, ich stapfe also alleine weiter durch den Sulz. Die letzten Meter sind eine Qual, und doch stehe ich dann plötzlich oben, am Gipfelchen des Punta Giordani ( 4046m ) mit seiner Madonnenstatue. Der Ausblick von hier ist gewaltig. Im Süden walzt eine dicke Wolkenfront heran, im Osten brennt die Sonne, im Norden ein gähnender Abgrund, hier geht es senkrecht ein paar hundert Höhenmeter abwärts. Im Westen sind die einzelnen Gipfel oberhalb der Monte Rosa - Ostwand sehr gut zu sehen, allen voran natürlich die Vincentpyramide ( 4215m ).

Nach ein paar Schlucken aus der Trinkflasche geht es an den Rückweg. Dicke Wolken sind mittlerweile aufgezogen. Die Sicht geht teilweise gegen Null, und ich muss ab und an sogar auf das GPS - Gerät sehen um zu prüfen ob ich noch in die richtige Richtung gehe. Zusammen mit stygyse geht es dann wieder zurück zur Stazione Indren. Selbst um die Zeit, es ist schon nach 14 Uhr, sind noch ein paar hartgesottene Seilschaften auf dem Weg zum Gipfel. Wir hingegen gondeln hinab zum Passo dei Salati und gönnen uns an der Bar der Station ein paar Getränke. Dann geht es zurück zum Zelt, Abendessen auf dem Gaskocher, erholen und Ausruhen.

22.08.2015

Am nächsten Morgen werden wir von wunderbarem Wetter überrascht. Strahlend blauer Himmel, die Sonne scheint - ein Traum ! Die Berggänger die heute aufsteigen haben wirklich traumhafte Bedingungen. Wir packen unseren Biwakkrempel zusammen, schultern die schweren Rucksäcke und machen uns auf zum Passo dei Salati. Kurze Zeit später erreichen wir wieder Alagna Valsesia, eine schöne Zweitagestour geht zu Ende !



Fazit :

Kurz und knackig - zwei tolle Tage im Monte Rosa Gebiet ! Wir kommen wieder !




GPS - Track dieser Tour :

http://www.hikr.org/tour/post98249.html 




















































 

Samstag, 8. August 2015

Widdergalm ( 2174m )



" Dank " höherem Gewitterrisiko fiel die geplante Zweitagestour heute, einmal mehr, ins Wasser. Ersatz war jedoch schnell gefunden. Mit dem Widdergalm ( 2174m ) sollte heute der fünfte Gipfel in meinem " Widder - Projekt " bestiegen werden. Bei brütender Hitze ging es also ins Simmental.

Von der Parkbucht Chlus ( 1181m ) aus folgen wir einem gut ausgebauten Steig hinauf zur Uf Egg ( 1664m ). Schon auf den ersten Meter fliesst der Schweiss in Strömen - unglaublich wie sich die Hitze in der Flanke staut... Am Walopsee ( 1613m ) angekommen biegen wir auf einen schmalen Pfad ab der uns um den P.1777 herum zur Buufel ( 1760m ) führt. Hier gibt es nun die Möglichkeit zur Vortel ( 1939m ) hochzusteigen, und von dort dem Grat entlang zum Gipfel. Ich entschliesse mich jedoch für den direkten Querfeldeinaufstieg der deutlich anstrengender ist. Stygyse hingegen wählt die erste Variante. Immer der Nase nach geht es also die Grasflanke hinauf. Im oberen Drittel steilt sich das Gelände immer mehr auf, die Hände kommen zum Einsatz. Bei Nässe würde ich diese Aufstiegsvariante sicher nicht wählen, ein Sturz den Hang hinab könnte böse Folgen haben... Nach einer gefühlten Ewigkeit erreiche ich den Grat, und etwas später den höchsten Punkt des Widdergalm ( 2174m ). Mein bisher fünfter Gipfel im " Widder - Projekt ".

- Widder ist mein Sternzeichen, die Sieben meine Lieblingszahl. In diesem Projekt möchte ich in sieben Jahren sieben Gipfel mit einem " Widder " im Namen besteigen. Sechs Gipfel davon in der Schweiz, nach dem Gipfelverzeichnis von Roman Koch, und zusätzlich den Widderstein ( 2533m ) in Österreich - 

Nach dem Eintrag ins Gipfelbuch und ein paar Fotos steige ich den Grat entlang ab. Der Pfad am Grat entlang ist recht schmal und an einer Stelle etwas ausgesetzt, bietet aber ansonsten keine Probleme. Von der Alp Vortel ( 1939m ) steigen wir nun zur Buufel ( 1760m ) hinab, und steuern direkt den Walopsee ( 1613m ) an. Klamotten vom Leib gerissen und rein in`s kühle Nass ! Das absolute Highlight des Tages !!!
Der See wird natürlich sofort durchschwommen, hier könnte man noch ewig bleiben...

Aber es stehen ja noch ein paar Abstiegshöhenmeter an. Wir trennen uns also schweren Herzens vom See, und steigen auf dem Aufstiegsweg wieder hinab zu unserem Ausgangspunkt, der Parkbucht Chlus ( 1181m ), wo wir nach insgesamt knapp sechs Stunden ankommen.



Fazit :

Schöne, und Dank Hitze auch anstrengende, Tagestour mit sensationeller Badeeinlage im Walopsee ! 



Fotos & GPS - Track dieser Tour :




















Sonntag, 2. August 2015

- Kurzbericht -

Schnaitkapf ( 920m )

- Höchste Erhebung im Landkreis Sigmaringen -


 Rennradtour

Strecke  :  59,73 Kilometer

Höhenmeter gesamt  :  437m


Dauer : 2 Std. 31 min.



Fotos & GPS - Track dieser Tour :







Samstag, 18. Juli 2015

Hundstein ( 2157m )



Nach langer Zeit mal wieder im Alpstein unterwegs. In aller Frühe machen Kollege Konrad und ich uns auf um den Widderalpstöck Hauptgipfel ( 2066m ) und den Hundstein ( 2157m ) zu besteigen. Mit Konrad war ich schon desöfteren unterwegs, auf einem 2000er war er jedoch noch nie - höchste Zeit das zu ändern !

Unser Ausgangspunkt ist der Parkplatz Pfannenstiel ( 940m ) bei Brülisau. Wir sind kurz vor acht Uhr da und es scheint schon eine Menge los zu sein. Kurz nach dem Parkplatz beginnt der überaschend steile Aufstieg durch den Brüeltobel. Die Versorgung der weiter oben liegendenden Berggasthäuser ist, auf diesem Weg zumindest, sicher nur mit einem Allradfahrzeug möglich. Wir kommen also schon ordentlich ins Schwitzen und erreichen das Plattenbödeli ( 1279m ) etwas oberhalb des Sämtisersee ( 1209m ). Nun geht es ein paar Höhenmeter abwärts, und an den Töbelihütten vorbei wieder hinauf zum Stiefelwald. Kurze Zeit später ist das Berggasthaus Bollenwees ( 1470m ) erreicht wo sich uns ein wunderschöner Blick auf den Fählensee ( 1452m ) bietet.

Am Klettergarten Stifel ( 1479m ) vorbei führt uns nun ein treppenartiger Pfad hinauf zur Hundsteinhütte ( 1554m ). Der Pfad ist nun ausreichend weiss / blau markiert, die Orientierung fällt uns leicht.  An einer felsigen Steilstufe wird leichte Kletterei ( II ) verlangt, der Pfad stellt uns bei den aktuellen Verhältnissen vor keine Probleme, bei Nässe jedoch kann es hier schnell mal heikel werden. An einigen Stellen hätte ein Ausrutscher fatale Folgen. Unter den mächtigen Felswänden der Widderalpstöck geht es hinauf in den Sattel zwischen deren Hauptgipfel und dem Hundstein. Hier versteige ich mich leider und suche den richtigen Einstieg zum Hauptgipfel. Wir sind bereits etwas zu hoch aufgestiegen und beschliessen deshalb erst mal den Hundstein ( 2157m ) anzusteuern.

Oben angekommen pausieren wir, und lassen uns das mitgebrachte Vesper schmecken. Und nun folgt etwas das mir so auf Tour auch noch nie passiert ist : ich vergesse tatsächlich hier oben zu fotographieren... Aus dem Grund ist das " Gipfelfoto " auch etwas weiter unten entstanden. Der Beweis das wir aber tatsächlich oben waren, liefert unser GPS - Track, und der Eintrag - mit Hikr - Verweis natürlich ! - ins Gipfelbuch. Nebelschwaden ziehen auf, und wir sind etwas in Sorge wegen des angekündigten Schlechtwettereinbruchs. Aus dem Grund beschliessen wir auch auf den Widderalpstöck Hauptgipfel ( 2066m ) zu verzichten, sicher ist sicher. Ich " brauche " diesen Gipfel jedoch noch für mein " Widder - Projekt ", ich werde also sicher wiederkommen. Und dann gibt es auch richtige Gipfelfotos vom Hundstein, versprochen !

Nach rund 20 Minuten machen wir uns an den Abstieg der mit dem Aufstiegsweg identisch ist. Wir erfrischen uns an der Bollenwees noch mit Getränken und Eis, und nach insgesamt etwa sieben Stunden sind wir zurück am Ausgangspunkt, dem Parkplatz Pfannenstiel ( 940m ). Ein schöner Tag im Alpstein ist leider schon wieder vorbei !



Fazit :

Das eigentliche Hauptziel zwar verpasst, dennoch eine wunderschöne, lohnende Bergtour in wunderbarer Landschaft ! Ich komme wieder, keine Frage ! 




Fotos & GPS - Track dieser Tour :

http://www.hikr.org/tour/post96712.html 



















Sonntag, 12. Juli 2015

Widderfeld Stock ( 2351m )



Nach einem guten Monat Berg- und Outdoorabstinenz heute mal wieder eine Tour auf einen " richtigen " Berg. Der Widderfeld Stock ( 2351m ) sollte das Ziel sein, der vierte Gipfel in meinem lange vernachlässigten " Widder - Projekt ". Ich hätte lieber ein höheres Ziel wählen sollen, denn die aktuelle Hitze brachte mich gehörig ins Schwitzen...

In Melchtal ( 884m ) angekommen. Ich parkiere an der Postautostation bei der Kirche und mache mich sogleich an den Aufstieg. In südöstlicher Richtung geht es hinauf in den Rütiwald. Offensichtlich wird der Weg bis hinauf zur Rütialp ( 1337m ) nicht so oft begangen ( oder die meisten Berggänger wählen der asphaltierten Weg ), der direkte Aufstieg ist jedenfalls ordentlich zugewachsen. Ab der Rütialp wird der Weg deutlich felsiger, im zick - zack geht es aufwärts zur Gruebi ( 2024m ). Der Weg, bzw. Pfad, ist durchweg gut weiss - rot markiert, Orientierungsschwierigkeiten gibt es jedenfalls keine. Ich habe aber ein zu hohes Tempo angeschlagen und die Hitze unterschätzt, mit jedem Schritt werden meine Beine müder.

Von der Gruebi ist es nicht mehr weit bis zum Sattel Bocki - Rotisand ( 2204m ). Hier bietet sich mir ein schöner Blick auf den vergletscherten Titlis ( 3238m ) auf dem ich vor gut vier Jahren stand. Vom Sattel aus brauche ich dann noch knappe 20 Minuten bis zum höchsten Punkt des Widderfeld Stock ( 2351m ) - dem vierten von insgesamt sieben Gipfeln in meinem " Widder - Projekt ". Schweissüberströmt gönne ich mir hier eine Pause, die Aussicht ist wunderbar !

Kurz nach Zwölf Uhr mache ich mich an den Abstieg. Grösstenteils ist der Rückweg mit dem Hinweg identisch. Nur ab und an fällt mir auf das ich beim Aufstieg - trotz guter Markierung - ein paar mal vom eigentlichen Weg abgekommen bin. Nach knapp zwei Stunden Abstieg erreiche ich meinen Ausgangspunkt, die Ortsmitte von Mechtal, wieder.



Fazit :

Knackige 2000er - Tour bei heftiger Hitze... 
Ein weiterer Widder ist im Sack :)


Fotos & GPS - Track dieser Tour :

Samstag, 13. Juni 2015

Drachenflue ( 860m ) & Rotzberg ( 672m )


Gipfel mit Burgruinen wecken bei mir immer ein besonderes Interesse, selbst wenn es sich im Fall des Rotzberg ( 672m ) nur um klägliche Mauerreste auf einem eher kleinen Hügel handelt. Mit der Drachenflue ( 860m ) wollten wir bei unserer heutigen Wanderung auch gleich noch den etwas höheren Nachbargipfel - ein schöner Aussichtsberg - ! mitnehmen. Als Inspiration diente uns dabei insbesondere auch Felix  Bericht vom 04.05.2015.

Wir starten an der Postauthaltestelle am Schützenhaus Ennetmoos ( 510m ). Quer über das Drachenried geht es zum Müterschwanderberg, und auf einem bestens rot / weiss / rot markierten Weg den Berg hinauf. Die Markierung finde ich allerdings etwas übertrieben, gelb hätte meiner Meinung nach auch gereicht. Am Gehöft Zingel ( 828m ) vorbei geht es zum höchsten Punkt der Drachenflue ( 860m ) mit Gipfelkreuz und Fernmeldeantenne. Hier pausieren wir, unterhalten uns mit einem netten Mountainbikepärchen und geniessen die tolle Aussicht.

Nach der Pause geht`s in nordöstlicher Richtung durch den Wald, teilweise etwas steil und rutschig, abwärts. Vorbei am Steinbruch umwandert man den P.654 und erreicht Betti ( 502m ). In der Hitze des Tages geht es nun etwas langsamer als sonst hinauf zum Rotzberg ( 672m ) mit seiner Burgruine. Die Aussicht auf die eben bestiegene Drachenflue ( 860m ), das gegenüberliegende Stanserhorn ( 1898m ), den Pilatus ( 2119m ) und natürlich den Vierwaldstättersee ist auch hier ganz wunderbar !

Auch hier gibts eine längere Pause, dann wandern wir wieder bergab und entlang der Kantonsstrasse wieder zurück zum Ausgangspunkt an der Postautohaltestelle.


Fazit :

Schöne, kurzweilige Wanderung bei bestem Wetter ! 



Fotos & GPS - Track dieser Tour :

http://www.hikr.org/tour/post95246.html 

























Mittwoch, 3. Juni 2015

Projekt

Schluchtensteig

( Etappe VI )


Auf zum Schlussspurt auf dem Schluchtensteig ! Heute stand meine letzte Etappe an, von Blumberg ( 724m ) durch die Wutachflühen hinab nach Stühlingen ( 501m ). Insbesondere der Abschnitt in den Wutachflühen entpuppte sich als, wie ich finde, schönster Teil im gesamten Schluchtensteig...

Meinen Wagen parkiere ich zunächst in Stühlingen, mit dem Bus geht es dann zurück nach Blumberg. Von der Ortsmitte aus dann hinauf auf den Buchberg ( 880m ), dem südlichen der beiden Blumberger Hausberge. An der Buchberghütte ( 876m ) gibt es eine Grillstelle - und eine wunderbare Aussicht auf den Schwarzwald im Westen. Nun durch den Wald und über Wiesen hinab zum vorgelagerten, wenig selbstständigen Bühl ( 685m ), auch hier gibt es immerhin eine kleine Schutzhütte.

Mit den Wutachflühen beginnt nun der interessanteste und schönste Abschnitt der Etappe. Auf schmalem Pfad geht es durch eine wildromantische Landschaft, vorbei an steilen Felswänden und Wasserfällen. Der Verkehrslärm ist weit weg, ausser Vogelgezwitscher und Blätterrauschen ist nichts zu hören - wunderbar ! Trittsicherheit und gutes Schuhwerk wird verlangt, ab und an gibt es stellen an denen ein Stolperer der letzte wäre. Erst Mitte Mai gab es hier leider wieder einen tödlichen Absturz eines Wanderers. Bei Nässe ist auf dem schmalen Pfad auf jeden Fall noch mehr Vorsicht geboten ! Der Weg zieht sich ein wenig, und hin und wieder kommen mir auch andere Wanderer entgegen.

Wieder an der Wutach angekommen, überquert man den Fluss an einem Steg, und hat den ersten schönen Blick auf ein Stück der bekannten Sauschwänzlebahn, einer Museumsbahn mit der man von Weizen nach Blumberg - Zollhaus hinauffahren kann. Nun geht es, meist im Wald, mal mehr, mal weniger an der Wutach flussabwärts. Am Firmengebäude der STO überquert man die B314 und nun geht es direkt am Fluss entlang die letzten Kilometer bis zum Etappenzielort Stühlingen ( 501m ).

Mission Accomplished !

Damit ist der Schluchtenstieg komplett begangen, das dritte Wanderprojekt das ich dieses Frühjahr erfolgreich abschliessen konnte ! In Zahlen heisst das :

122,42 Kilometer

3.512 hm + / 2.634 -




Fazit :

Ein gelungenes Ende eines insgesamt sehr schönen Wanderprojekts ! 

Das nächste steht schon in den Startlöchern...



Fotos & GPS - Track dieser Tour :

http://www.hikr.org/tour/post94841.html 



































Montag, 1. Juni 2015

Projekt

Schluchtensteig

( Etappe V )


Eine Woche Urlaub - höchste Zeit ein " altes " Wanderprojekt voranzutreiben ! Auf dem Schluchtensteig stand nun die " Königsetappe " an, von Lenzkirch ( 824m ) nach Blumberg ( 704m ). Dabei handelt es sich nicht um eine reguläre Etappe wie in den offiziellen Wanderführern zum Schluchtensteig empfohlen. Ich begehe den Weg ja recht eigenwillig, und zudem im Uhrzeigersinn von Wehr ( 360m ) nach Stühlingen ( 501m ).

Auf der heutigen Etappe begleitete mich einmal mehr Arbeitskollege Konrad. Von Lenzkirch ( 824m ) aus geht es zunächst in die Haslachschlucht. Der Weg an sich war mir noch vom " Wutachschlucht - Projekt " in guter Erinnerung. Damals hatte ich die komplette Schlucht schon mit sämtlichen Seitenschluchten begangen. Der Weg in die Schlucht ist gut begehbar, bestens markiert, und wie üblich bei gemeinsamen Touren gab es wieder viel zu lachen. Am Zusammenfluss der Haslach mit der Gutach beginnt die Wutach. Von hier aus geht es mal mehr, mal weniger am Wasser entlang zur Rötenbachmündung ( 713m ). Das lauschige Plätzchen hier lädt zum Pausieren ein. Wir gehen aber noch weiter bis zum Räuberschlössle ( 720m ) wo wir die erste Pause einlegen.

Am Eichwäldle verlässt man die Wutach ein wenig, bevor es entlang der Glöcklerhalde hinab zur stets gut besuchten Schattenmühle ( 650m ) geht. Hier beginnt das Filetstückchen der Wutachschlucht, und ab hier begegnen uns auch deutlich mehr Wanderer als im ersten Drittel der Tour. Mal nord- mal südseitig der Wutach geht es Richtung Kanadiersteg ( 572m ). Vorbei am ehemaligen Bad Boll ( 620m ) mit seiner schönen, leider verfallenen, Kapelle. Ab und an ist es etwas rutschig, auch die felsigen Abschnitte direkt am Wasser verlangen etwas Trittsicherheit. Der ganze Weg ist aber gut zu begehen und geht über ein T1 kaum hinaus.

Am Kanadiersteg / Gauchachmündung ( 572m ) angekommen machen wir die nächste Pause. Zwei Drittel der Wanderung liegen nun hinter uns. An der Wutachmühle ( 570m ) vorbei geht es nun Richtung Aselfingen ( 539m ) und Achdorf ( 539m ). Nach den Ortschaften am Schleifenbächle entlang zunächst hinauf, dann wieder steil hinab zu den Schleifenbachfällen ( 620m ).

Von hier aus ist es nur noch ein ( steiler... ) Katzensprung hinauf zu unserem Etappenzielort Blumberg ( 704m ). Die 34 Kilometer von Lenzkirch hierher haben sich ganz schön gezogen. Wir waren, Pausen inklusive, gute acht Stunden unterwegs...



Fazit :

Lange, aber superschöne, Schluchtensteig - Etappe bei bestem Wetter !




Fotos & GPS - Track der Tour :

http://www.hikr.org/tour/post94746.html